Ernährungsumstellung mit Erfolg: Yvonnes Erfahrungsbericht

von | Jan 26, 2024 | Rezensionen

Ich durfte Yvonne Wagner ein Stück ihres Weges begleiten. In unserer heutigen Unterhaltung gibt sie Einblicke in ihre Erfahrungen und Herausforderungen. Erfahre mehr über ihren Weg und was sie darüber zu erzählen hat.

Claudia Osterkamp-Baerens

Mein Weg zurück zu Wohlbefinden und Leichtigkeit

Fast fünf Jahre lang habe ich mich abgemüht, meine Ernährung umzustellen – für mehr Leichtigkeit, für ein besseres Wohlbefinden und gegen Völlegefühl. Anfangs war ich sehr sicher, dass ich meine Ziele schnell erreichen würde. Doch der Alltag war hektisch. Die Jahre zogen einfach vorbei, all meine Aktivitäten waren nur zeitweise erfolgreich: Ich verzichtete auf Zucker, aß mittags ab und an mal größere Portionen, um den Tag möglichst ohne Zwischenmahlzeit zu überstehen. Dann habe ich die Zwischenmahlzeiten wieder eingebaut, bin aber dafür abends auf Salat umgestiegen. Außerdem nahm ich weniger Fette und mehr Gemüse und Obst zu mir. Ich dachte:

“Ich weiß doch, wie gesunde Ernährung geht. Warum klappt es nicht, mich so umzustellen, dass ich mich in meiner Haut wohler fühle?“

Immerhin verfüge ich über ein gutes Grundwissen: Als ehemalige Leistungssportlerin, Diplomsportlehrerin, Journalistin und als Mutter hatte ich mich bereits aus verschiedensten Blickwinkeln mit Ernährung beschäftigt. Gereicht hat das für meine persönlichen Ziele aber nicht. Erst im Winter 2022 sah ich ein, dass ich einen Profi brauche, um mein Wohlbefinden, meine Agilität, meine körperliche und mentale Leichtigkeit wiederzuerlangen. Und da es um Ernährung ging, kam mir sofort Claudia in den Sinn. Sie stand mir bereits früher als Expertin für einige Beiträge über Ernährung im Sport in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und meinem Buch „Fitness Guide für Manager“ mit ihrem Know-how zur Seite. Sie war mein Glück, mein rettender Anker, meine Chance auf dem Weg zu meinen Zielen – mit Selbstdisziplin, aber ohne Verzicht.

Lebensmittel umverteilen

Ein klärendes Gespräch später fand ich in meinen Mails einen ersten Plan, was künftig für meine Lebensmittelaufnahme zu beachten sei. Zu meiner Überraschung ging es bei mir darum, die Lebensmittel in meinen Mahlzeiten umzuverteilen: Nicht mittags, sondern abends mehr Kohlenhydrate! Damit hatte ich nicht gerechnet. Außerdem: Mehr Obst und Gemüse, dazu noch viel mehr Eiweiß als bisher. (Klar für den Muskelaufbau, die Rolle von Eiweiß als Sättigungsprodukt indes hatte ich völlig verdrängt.) Mein Fitness- und Lauftraining fand bei Claudia durchaus anerkennende Worte; dass der Umfang nicht ausreichte, hat sie mir auch gleich erklärt und in Kalorienverbrennung umgerechnet. Das musste ich kurz „verdauen“, denn trotz aufgedeckten Bewegungsmangels war ich mir sicher: Ich bin die, die sich in meinem Umfeld am meisten bewegt. Doch das Umfeld ist nicht der Maßstab, sondern der eigene Bedarf – also habe ich mich gefasst und auf meine professionelle Herkunft besonnen.

Bewegung ist der Schlüssel zum Erfolg

Was Trainingsgestaltung und kreative Bewegungsideen angeht, bin ich der Profi: Also erhöhte ich Gewichte und Sätze beim Krafttraining. Mein Lauftraining setzte ich ab sofort konsequenter um: Heute keine Partnerin für den Waldlauf? Dann ab zum Sportplatz und die Runden alleine drehen. Alltagsbewegung verstärken, stand ganz oben auf der Liste: Zum Büro acht Stockwerke zu Fuß gehen (uff) – daran gewöhnt man sich. Im Homeoffice beim Schreiben und Lesen den Schreibtischstepper einsetzen, der übrigens auch abends vor dem Fernseher noch seinen Dienst tut. Meinen Ernährungsplan haben wir dann noch einmal nachgeschärft und ein weiteres Gespräch für Fragen benötigt. Danach hat sich sehr schnell gezeigt, wie einflussreich die Kombination aus passender Ernährung und mehr Bewegung bei gut berechneter Kalorienzufuhr ist. Die Veränderungen haben meine Lebensqualität erheblich verbessert und mich zufriedener gemacht.

Professionelle Skills nutzen

Zwei Dinge habe ich aus dieser Erfahrung gelernt: Der Unterschied zwischen meiner Expertise als Sportwissenschaftlerin und Athletin, die als Journalistin über Ernährung geschrieben hat, ist ganz einfach: Ich bin Anwenderin mit einem bestimmten Erfahrungsspektrum. Als Journalistin und Kommunikationsprofi  knüpfe ich daran an, recherchiere Themen, beschreibe nachvollziehbar und erweitere dabei meine eigenen Kenntnisse – das ist meine Profession. Um eine sinnvolle Ernährungsumstellung für sich aufzusetzen, braucht man andere Kompetenzen. Deshalb: Denke ich heute an Ernährung, dann weiß ich: Es ist ein individuelles Thema und mir ist jetzt klar, wie es für mich geht. Ich setze es auch weiterhin um. Denk‘ ich an mein Wohlbefinden, dann dank‘ ich Claudia! In diesem Sinne: Ihr schafft das auch!

Weitere Themen

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Pin It on Pinterest

Share This